Geschichte & Kultur

Teetotaler – Definition und Herkunft

Definition:

Ein Teetotaler ist jemand, der völlig auf Alkohol verzichtet.

Im 19. Jahrhundert ermutigten die Preston Temperance Society in England und später die American Temperance Union im Rahmen der Temperance-Bewegung zu einer Zusage, auf berauschenden Alkohol zu verzichten. Diejenigen, die das Versprechen unterschrieben hatten, wurden gebeten, ein T mit ihrer Unterschrift zu verwenden, um „völlige Abstinenz“ zu bedeuten. Das T plus die „Summe“ führte dazu, dass diejenigen, die das Versprechen unterschrieben hatten, T-Totaller oder Teetotaller genannt wurden.

Der Begriff wurde bereits 1836 verwendet, als eine Erklärung als „völliger Abstinenzler“ in gedruckter Form erschien.

Von da an wurde der Begriff allgemeiner verwendet, für alle, die sich freiwillig zur Abstinenz verpflichtet haben, oder einfach für einen Nichttrinker.

 

Das Versprechen

Das Mäßigkeitsversprechen der Preston Temperance Society (in Preston, England) lautete:

„Wir sind uns einig, auf alle Liköre von berauschender Qualität zu verzichten, ob Ale, Porter, Wein oder feurige Spirituosen, außer als Medizin.“

Auch bekannt als: Abstinenzler, trocken, Nichttrinker, Prohibitionist

Andere Wörter für Teetotalismus:  Abstinenz, Mäßigkeit,  Enthaltsamkeit, auf dem Wagen, trocken, nüchtern.

Alternative Schreibweisen: t-totaller, teetotaler

Beispiele: First Lady Lucy Hayes. die Frau von Präsident Rutherford B. Hayes. war als Lemonade Lucy bekannt, weil sie als Teetotaler im Weißen Haus keinen Alkohol servierte. Henry Ford forderte ein teetotaler Versprechen für diejenigen, die er in seiner neuen Automobilindustrie eingestellt hatte, um eine bessere Produktivität und Sicherheit am Arbeitsplatz zu fördern.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Teetotallismus in die allgemeinere Bewegung passt, um den Gebrauch von alkoholischen Getränken einzuschränken oder zu verbieten: Temperance Movement and Prohibition Timeline

Bild: Das Bild ist ein Beispiel für das Versprechen der viktorianischen Ära mit einer sehr viktorianischen Blumenverzierung.

 

Religiöse Gruppen, die die Enthaltung von alkoholischen Getränken fordern oder fördern:

Versammlung Gottes, Bahá’í, Christliche Wissenschaft, Islam, Jainismus, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (HLT, auch als Mormonenkirche bekannt), Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten, Kirche Christi, Sikhismus, Erlösung Heer. Auch einige hinduistische und buddhistische Sekten sowie einige mennonitische und pfingstliche Gruppen. Methodisten in der englischen und amerikanischen Geschichte lehrten oft Abstinenz, tun dies aber derzeit selten. In der viktorianischen Ära lehrten viele sowohl in der evangelischen als auch in der unitären Bewegung zumindest Zurückhaltung, wenn nicht Mäßigkeit und Wahnsinn.

Die meisten Religionen, die Alkohol verbieten, tun dies mit der Begründung, dass er schädlich ist, die Achtsamkeit hemmt oder leicht zu unethischem Verhalten führen kann.

 

Einige berühmte Teetotallerinnen:

In der Geschichte waren Frauen, die Teetotallerinnen wurden, oft Ausdruck religiöser Werte oder beruhten auf allgemeinen Prinzipien der Sozialreform. In der modernen Welt werden einige Frauen aus solchen Gründen zu Wahnsinnigen, andere aufgrund einer Vorgeschichte von Alkoholismus oder Alkoholmissbrauch.

  • Tyra Banks: ein Model und eine Schauspielerin.
  • Susan Boyle: Sängerin.
  • Pearl S. Buck: Schriftsteller, gewann 1938 den Nobelpreis für Literatur.
  • Faye Dunaway: Schauspielerin.
  • Janeane Garofalo: Schauspielerin.
  • Kathy Griffin: Komikerin.
  • Elisabeth Hasselbeck: Fernsehpersönlichkeit.
  • Jennifer Hudson: Sängerin.
  • Carrie Nation. Mäßigkeitsaktivistin.
  • Kelly Osbourne: Schauspielerin.
  • Marie Osmond: Sängerin.
  • Natalie Portman: Schauspielerin.
  • Anna Quindlen: Schriftstellerin.
  • Christina Ricci: Schauspielerin.
  • Anne Rice: Schriftstellerin.
  • Linda Rondstadt: Sängerin.
  • Sarah Silverman: Komikerin, Schauspielerin und Autorin.
  • Jada Pinkett Smith: Schauspielerin.
  • Lucy Stone. Frauenrechtlerin.
  • Mae West. Schauspielerin.
  • Frances Willard. Mäßigkeitsreformer.

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