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Warum betrachten Italiener Freitag den 17. als unglücklich?

Wenn Freitag, der 13. in der westlichen Welt vorbeikommt, beginnen die Leute über die Möglichkeiten unglücklicher Dinge zu sprechen. Während der Aberglaube in vielen Ländern, einschließlich den Vereinigten Staaten, Finnland und den Philippinen, tief verwurzelt ist, werden Sie in Italien niemanden finden, der sich am 13. betont. Tatsächlich gilt die Nummer 13 in Italien als Glücksfall. Das liegt daran, dass in der italienischen Kultur die Zahl 17 – nicht 13 – als unglücklich angesehen wird, und wenn es um Freitag, den 17. geht, würden manche es sogar „un giorno nero“ (ein schwarzer Tag) nennen.

 

Warum 17 als unglücklich angesehen wird

Einige glauben, dass dieser Glaube im alten Rom begann,  denn wenn die Zahl 17 als römische Ziffer XVII angesehen und dann anagrammatisch in VIXI geändert wird, erinnert sie die Italiener an die lateinische Sprachphrase. die übersetzt „Ich habe gelebt“ bedeutet, was verstanden werden kann als „Mein Leben ist vorbei.“

Im Alten Testament der Bibel heißt es, dass die große Flut am 17. des zweiten Monats stattfand. Außerdem gilt der Freitag als unglücklich, da „Venerdì Santo“ (Karfreitag) der Tag des Todes Jesu war.

Der unglücklichste Tag von allen wäre ein Freitag, der 17. November, denn der 2. November ist ein Gedenktag für den Verstorbenen in Italien. Dieser überraschend schöne Feiertag wird Allerseelen-Tag genannt und folgt direkt dem Allerheiligen-Tag am 1. November. Wenn Freitag, der 17. November, stattfindet, wird er „der Monat des Verstorbenen“ genannt.

 

Ein Grund, zu Hause zu bleiben

Viele in Italien nehmen sich am Freitag, dem 17., den Tag frei, um das Haus nicht zu verlassen. Sie halten an diesem Tag auch keine wichtigen Treffen ab, heiraten nicht und treffen keine wichtigen Entscheidungen. Andere tragen am Freitag, dem 17., Glücksbringer mit sich herum, die i portafortuna“ genannt werden – ähnlich wie ein Hasenfuß. Italiener tragen auch Charms wie einen kleinen Anhänger aus rotem Horn, ein Hufeisen oder einen alten buckligen Mann in ihren Taschen oder Taschen – oder platzieren sie strategisch in ihren Häusern. Diese Glücksbringer stammen alle aus der neapolitanischen Tradition. Sie können ein Sprichwort hören, wie Né di venere, né di marte ci si sposa, né si parte, né si da principio all’arte!“ – Weder an einem Freitag noch an einem Dienstag heiratet, verlässt oder beginnt man etwas!

Der Aberglaube betrifft sogar Unternehmen: Die italienische Fluggesellschaft Alitalia hat keinen Sitzplatz Nr. 17, so wie viele Hotels in Amerika die 13. Etage nicht einschließen. Renault verkaufte sein „R17“ -Modell in Italien als „R177“ und auf der Bob-, Rodel- und Skelettbahn von Cesana Pariol in Cesana, Italien, trägt die Kurve Nr. 17 die Bezeichnung „Senza Nome“ (namenlos).

 

Wichtiger Wortschatz

Hier sind einige wichtige Vokabeln, damit Sie den unglücklichen Freitag, den 17., als Thema mit Ihren italienischen Freunden und Ihrer Familie ansprechen können, mit dem italienischen Wort oder der italienischen Phrase links und der englischen Übersetzung rechts.

  • Portare sfortuna – Um Pech zu bringen
  • Il portafortuna – Glücksbringer
  • La sfortuna / sfiga – Pech
  • La zampa di coniglio – Hasenfuß
  • L’Antica Roma – Altes Rom
  • Ich abergläubisch – abergläubisch (Menschen)
  • Tredici – Dreizehn
  • Diciassette – Siebzehn
  • Venerdì – Freitag
  • Un giorno sfortunato – Ein unglücklicher Tag
  • La bibbia – Die Bibel
  • L’Antico Testamento – Das Alte Testament
  • Il diluvio universale – Die große Flut
  • Le leggende – Legenden
  • Le credenze – Überzeugungen
  • Ich miti – Mythen
  • Il Giorno dei Morti – Allerseelen-Tag
  • La Festa di Ogni Santi – Allerheiligen

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