Wissenschaft

Tätowierfarbenträgerchemie

Tätowierungstinte besteht aus Pigment und einem Träger. Der Träger kann eine einzelne Substanz oder eine Mischung sein. Der Zweck des Trägers besteht darin, das Pigment gleichmäßig in einer flüssigen Matrix verteilt zu halten, das Wachstum von Krankheitserregern zu hemmen, ein Verklumpen des Pigments zu verhindern und die Anwendung auf der Haut zu unterstützen. Zu den sichersten und am häufigsten verwendeten Zutaten für die Herstellung der Flüssigkeit gehören:

  • Ethylalkohol (Ethanol)
  • gereinigtes Wasser
  • Hamamelis
  • Listerine
  • Propylenglykol
  • Glycerin (Glycerin)

Es wurden und können jedoch viele andere Substanzen verwendet werden, einschließlich:

  • denaturierte Alkohole (sind giftig und können die Haut verbrennen)
  • andere Alkohole (Methylalkohol oder Methanol und Isopropylalkohol oder Reinigungsalkohol werden üblicherweise verwendet, obwohl sie toxisch sind)
  • Ethylenglykol (Frostschutzmittel, das giftig ist)
  • Aldehyde wie Formaldehyd und Gluteraldehyd (hochgiftig)
  • verschiedene Tenside oder Waschmittel

Es gibt viele andere Substanzen, die in einer Tinte gefunden werden könnten. Ein Tätowierer hat die Wahl, seine eigene Tinte zu mischen (trockenes dispergiertes Pigment und eine Trägerlösung zu mischen) oder sogenannte vordisperse Pigmente zu kaufen. Viele vordisperse Pigmente sind genauso sicher oder sicherer wie vom Tätowierer gemischte Tinten. Die Inhaltsstoffliste muss jedoch nicht offengelegt werden, so dass jede Chemikalie in der Tinte vorhanden sein kann. Der beste Rat ist, sicherzustellen, dass der Tintenlieferant und die jeweilige Tinte eine lange Sicherheitsgeschichte haben. Obwohl ich das Wort „giftig“ auf viele Substanzen angewendet habe, die auf der Pigment- und Trägerliste aufgeführt sind, ist dies eine übermäßige Vereinfachung. Einige dieser Chemikalien sind Mutagene, Karzinogene, Teratogene, Toxine oder sie sind an anderen Reaktionen im Körper beteiligt, von denen einige möglicherweise jahrzehntelang nicht auftreten.

 

Quellen

  • Antal, AS; Hanneken, S.; Neumann, NJ; et al. (2008). „Erhebliche zeitliche Variationenbreite von Handlungen nach Tätowierungen“. Der Hautarzt . 59 (10): 769–71. doi: 10.1007 / s00105-008-1631-y

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