Geschichte & Kultur

Operation Gomorrah im Zweiten Weltkrieg

 

Operation Gomorrah – Konflikt:

Die Operation Gomorrah war eine Luftbombenkampagne, die während des Zweiten Weltkriegs (1939-1945) im Europäischen Einsatzgebiet stattfand.

 

Operation Gomorrah – Daten:

Die Befehle für die Operation Gomorrah wurden am 27. Mai 1943 unterzeichnet. In der Nacht vom 24. Juli 1943 wurden die Bombenangriffe bis zum 3. August fortgesetzt.

 

Operation Gomorrah – Kommandanten & Streitkräfte:

Alliierte

 

Operation Gomorrah – Ergebnisse:

Die Operation Gomorra zerstörte einen erheblichen Teil der Stadt Hamburg, ließ über 1 Million Einwohner obdachlos und tötete 40.000 bis 50.000 Zivilisten. Unmittelbar nach den Überfällen flohen über zwei Drittel der Hamburger Bevölkerung aus der Stadt. Die Überfälle erschütterten die nationalsozialistische Führung schwer und führten Hitler zu der Sorge, dass ähnliche Überfälle auf andere Städte Deutschland aus dem Krieg zwingen könnten.

 

Operation Gomorrah – Übersicht:

Die Operation Gomorrah wurde von Premierminister Winston Churchill und Air Chief Marschall Arthur „Bomber“ Harris konzipiert und forderte eine koordinierte, anhaltende Bombenkampagne gegen die deutsche Hafenstadt Hamburg. Die Kampagne war die erste Operation, bei der koordinierte Bombenangriffe zwischen der Royal Air Force und der US Army Air Force durchgeführt wurden. Die britischen Bombenangriffe bei Nacht und die Amerikaner führten bei Tag Präzisionsschläge durch. Am 27. Mai 1943 unterzeichnete Harris den Bomber Command Order Nr. 173, der die Operation ermächtigte, vorwärts zu gehen. Die Nacht des 24. Juli wurde für den ersten Streik ausgewählt.

Um den Erfolg der Operation zu unterstützen, beschloss RAF Bomber Command, zwei neue Ergänzungen seines Arsenals als Teil von Gomorrah zu veröffentlichen. Das erste davon war das H2S-Radar-Scansystem, das den Bombercrews ein fernsehähnliches Bild des Bodens darunter lieferte. Das andere war ein System, das als „Fenster“ bekannt war. Window, der Vorläufer der modernen Spreu, bestand aus Bündeln von Aluminiumfolienstreifen, die von jedem Bomber getragen wurden und bei ihrer Freigabe das deutsche Radar stören würden. In der Nacht zum 24. Juli kamen 740 RAF-Bomber nach Hamburg. Angeführt von Pathfindern mit H2S-Ausrüstung trafen die Flugzeuge ihre Ziele und kehrten mit einem Verlust von nur 12 Flugzeugen nach Hause zurück.

Dieser Überfall wurde am nächsten Tag fortgesetzt, als 68 amerikanische B-17 die Hamburger U-Boot-Stifte und Werften trafen. Am nächsten Tag zerstörte ein weiterer amerikanischer Angriff das Kraftwerk der Stadt. Der Höhepunkt der Operation war in der Nacht des 27. Juli, als mehr als 700 RAF-Bomber einen Feuersturm entzündeten, der Windgeschwindigkeiten von 150 Meilen pro Stunde und 1.800 ° C verursachte und sogar den Asphalt in Flammen aufgehen ließ. Nach den Bombenangriffen vom Vortag und dem Abriss der Infrastruktur der Stadt waren die deutschen Feuerwehrleute nicht in der Lage, das tobende Inferno wirksam zu bekämpfen. Die meisten deutschen Opfer ereigneten sich infolge des Feuersturms.

Während die Nachtangriffe noch eine Woche dauerten, bis die Operation am 3. August abgeschlossen war, hörten die amerikanischen Tagesbomben nach den ersten beiden Tagen auf, weil Rauch von den Bombenanschlägen der vergangenen Nacht ihre Ziele verdeckte. Zusätzlich zu den zivilen Opfern zerstörte die Operation Gomorrah über 16.000 Wohnhäuser und reduzierte zehn Quadratmeilen der Stadt in Schutt und Asche. Dieser enorme Schaden, verbunden mit dem relativ geringen Verlust von Flugzeugen, veranlasste die alliierten Kommandeure, die Operation Gomorrah als Erfolg zu betrachten.

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