Geschichte & Kultur

Über Ms. Magazine: Feministische Veröffentlichung

Termine:

erste Ausgabe, Januar 1972. Juli 1972: Beginn der monatlichen Veröffentlichung. 1978-87: Herausgegeben von Frau Fondation. 1987: Kauf durch ein australisches Medienunternehmen. 1989: Veröffentlichung ohne Werbung. 1998: Herausgegeben von Liberty Media, betrieben von Gloria Steinem und anderen. Seit dem 31. Dezember 2001: im Besitz der Feminist Majority Foundation.

Bekannt für: feministische Stände. Nach dem Wechsel zu einem werbefreien Format wurde es auch dafür bekannt, die Kontrolle aufzudecken, die viele Werbetreibende über Inhalte in Frauenmagazinen ausüben.

Zu den Herausgebern / Verfassern / Verlegern gehören:

Gloria Steinem, Robin Morgan. Marcia Ann Gillespie und Tracy Wood

Über Ms. Magazine:

Gegründet von Gloria Steinem und anderen, mit einem Zuschuss für die erste Ausgabe von Clay Felker, Herausgeber des New Yorker Magazins, das 1971 eine Kurzausgabe von Frau als Beilage herausgegeben hatte. Mit Unterstützung von Warner Communications wurde Frau als ins Leben gerufen eine monatliche im Sommer 1972. Bis 1978 war es eine gemeinnützige Zeitschrift geworden, die von der Ms. Foundation for Education and Communication herausgegeben wurde.

1987 kaufte eine australische Firma Frau, und Steinem wurde eher Berater als Redakteur. Einige Jahre später wechselte das Magazin erneut den Besitzer und viele Leser hörten auf zu abonnieren, weil sich das Aussehen und die Richtung zu sehr geändert zu haben schienen. 1989 kehrte das Ms. Magazine zurück – als gemeinnützige Organisation und werbefreies Magazin. Steinem eröffnete den neuen Look mit einem stechenden Editorial, das die Kontrolle enthüllte, die Werbetreibende versuchen, über Inhalte in Frauenmagazinen zu behaupten.

Der Titel der Zeitschrift Ms. stammt aus der damals aktuellen Kontroverse um den „richtigen“ Titel für Frauen. Männer hatten „Mr.“ die keinen Hinweis auf ihren Familienstand gaben; Etikette und Geschäftspraktiken verlangten, dass Frauen entweder „Miss“ oder „Mrs.“ verwenden. Viele Frauen wollten nicht durch ihren Familienstand definiert werden, und für eine wachsende Anzahl von Frauen, die ihren Nachnamen nach der Heirat behielten, weder „Miss“ noch „Mrs.“ war technisch ein korrekter Titel vor diesem Nachnamen.

Similar Posts

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.