Englisch Als Zweitsprache

Wie man das deutsche Adverb ‚Auch‘ richtig verwendet

Manchmal können die kleinsten Wörter eine große Bedeutung haben. Nehmen Sie die deutschen Adverb Auch . In seiner einfachsten Form bedeutet dieses Wort „auch“. Aber es hat auch eine größere Bedeutung.

Auch kann „gerade“ bedeuten. Es kann auch ein Modalteilchen sein und alles von „Ich hoffe“ bis „Du bist sicher“ implizieren. Hier ist ein genauerer Blick auf die Kraft hinter diesem gemeinsamen kleinen Adverb .

 

Wenn ‚Auch‘ akzentuiert wird

Diese Art von Auch bezieht sich auf das Subjekt des Satzes und wird in der Regel vor einer verbalen Gruppe sein. Seine Bedeutung ist „auch“. Zum Beispiel:

Mein Sohn wird jetzt auch Klavier worden sein.
Mein Sohn möchte jetzt auch Klavier lernen.

Meine Oma isst gern Bockwurst und auch Bratwurst.
Meine Großmutter isst auch gerne Bockwurst und Bratwurst.

 

Wenn ‚Auch‘ nicht akzentuiert ist

Diese Art von  auch wirkt sich direkt auf die darauf folgenden Phrasenelemente aus. Es bedeutet normalerweise „gerade“. Zum Beispiel:

Auch für einen fleißigen Schüler, Krieg stirbt eine große Hausaufgabe.
Selbst für einen hart arbeitenden Studenten waren dies viele Hausaufgaben.

Ihr kann auch kein Arzt helfen.
Nicht einmal ein Arzt kann ihr helfen.

Beachten Sie, dass in den obigen Sätzen auch das nicht akzentuierte Wort auf ein akzentuiertes Wort aufmerksam macht: fleißigen bzw. Arzt .

 

‚Auch‘ kann Stimmung ausdrücken

Ein nicht akzentuiertes auch kann auch verwendet werden, um die Stimmung des Sprechers anzuzeigen. In solchen Fällen werden Sie  auch helfen, die Irritation oder Beruhigung des Sprechers zu unterstreichen. Zum Beispiel:

Du kannst auch nie noch sein!
Du kannst niemals still sein, oder?

Hast du deine Brieftasche auch nicht vergessen?
Ich hoffe du hast deine Brieftasche nicht vergessen.

 

Kontext ist alles

Betrachten Sie die folgenden zwei Dialoge und die Bedeutung, die der Kontext impliziert.

Sprecher 1: Die Freunde deines eigenen können gut abnehmen. / Die Freunde deines Sohnes können sehr gut schwimmen.

Sprecher 2: Mein Sohn ist auch ein guter Schwimmer. / Mein Sohn ist auch ein guter Schwimmer.
Sprecher 1: Mein Sohn treibt gerne Basketball und Fußball. Er ist auch ein guter Schwimmer. / Mein Sohn spielt gerne Basketball und Fußball. Er ist auch ein guter Schwimmer.

Sprecher 2: Ihr Sohn ist sehr sportlich. / Dein Sohn ist sehr sportlich.

Wie Sie sehen können, sind in beiden Dialogen die Sätze mit auch praktisch gleich, es wird jedoch eine andere Bedeutung impliziert. Ton und Kontext bedeuten alles. Im ersten Fall wird auch akzentuiert und dient dem Thema des Satzes:  Sohn. Im zweiten Fall ist auch nicht akzentuiert und der Schwerpunkt liegt auf gutem Schwimmer , was bedeutet, dass der Sohn unter anderem auch gut schwimmen kann.

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