Geographie

Geschichte und Geographie Deutschlands

Deutschland ist ein Land in West- und Mitteleuropa. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Berlin. Weitere Großstädte sind Hamburg, München, Köln und Frankfurt. Deutschland ist eines der bevölkerungsreichsten Länder der Europäischen Union und hat eine der größten Volkswirtschaften in Europa. Es ist bekannt für seine Geschichte, seinen hohen Lebensstandard und sein kulturelles Erbe.

Schnelle Fakten: Deutschland

  • Offizieller Name: Bundesrepublik Deutschland
  • Hauptstadt: Berlin
  • Bevölkerung: 80.457.737 (2018)
  • Amtssprache: Deutsch
  • Währung: Euro (EUR)
  • Regierungsform: Bundestagsrepublik
  • Klima: gemäßigt und marine; kühle, wolkige, feuchte Winter und Sommer; gelegentlich warmer Bergwind
  • Gesamtfläche: 357.022 Quadratkilometer
  • Höchster Punkt: Zugspitze auf 2.963 Metern
  • Niedrigster Punkt: Neuendorf bei Wilster bei –11,5 Fuß (–3,5 m)

 

Geschichte Deutschlands: Weimarer Republik bis heute

Nach Angaben des US-Außenministeriums wurde die Weimarer Republik 1919 als demokratischer Staat gegründet, doch in Deutschland traten allmählich wirtschaftliche und soziale Probleme auf. Bis 1929 hatte die Regierung einen großen Teil ihrer Stabilität verloren, als die Welt in eine Depression geriet und die Anwesenheit von Dutzenden politischer Parteien in der deutschen Regierung ihre Fähigkeit zur Schaffung eines einheitlichen Systems behinderte. Bis 1932 gewann die von Adolf Hitler geführte Nationalsozialistische Partei ( NSDAP. an Macht und 1933 war die Weimarer Republik größtenteils verschwunden. 1934 starb Präsident Paul von Hindenburg und Hitler, der 1933 zum Reichskanzler ernannt worden war, wurde Deutschlands Führer.

Mit der Machtübernahme der NSDAP in Deutschland wurden fast alle demokratischen Institutionen des Landes abgeschafft. Darüber hinaus wurden das jüdische Volk Deutschlands sowie Mitglieder gegnerischer Parteien inhaftiert. Kurz danach begannen die Nazis eine Politik des Völkermords an der jüdischen Bevölkerung des Landes. Dies wurde später als Holocaust bekannt und rund sechs Millionen Juden in Deutschland und anderen von den Nazis besetzten Gebieten wurden getötet. Zusätzlich zum Holocaust führten die Regierungspolitik und die Expansionspraktiken der Nazis schließlich zum Zweiten Weltkrieg. Dies zerstörte später die politische Struktur, die Wirtschaft und viele seiner Städte in Deutschland.

Am 8. Mai 1945 ergab sich Deutschland und die Vereinigten Staaten. das Vereinigte Königreich. die UdSSR und Frankreich übernahmen die Kontrolle unter der sogenannten Vier-Mächte-Kontrolle. Anfangs sollte Deutschland als eine Einheit kontrolliert werden, aber Ostdeutschland wurde bald von der sowjetischen Politik dominiert. 1948 blockierte die UdSSR Berlin und 1949 wurden Ost- und Westdeutschland gegründet. Westdeutschland oder die Bundesrepublik Deutschland folgten den von den USA und Großbritannien festgelegten Grundsätzen, während Ostdeutschland von der Sowjetunion und ihrer kommunistischen Politik kontrolliert wurde. Infolgedessen gab es Mitte des 20. Jahrhunderts in Deutschland schwere politische und soziale Unruhen, und in den 1950er Jahren flohen Millionen Ostdeutsche in den Westen. 1961 wurde die Berliner Mauer errichtet, die beide offiziell trennte.

In den 1980er Jahren nahm der Druck auf politische Reformen und die deutsche Einigung zu, und 1989 fiel die Berliner Mauer und 1990 endete die Vier-Mächte-Kontrolle. Infolgedessen begann sich Deutschland zu vereinen und veranstaltete am 2. Dezember 1990 die ersten gesamtdeutschen Wahlen seit 1933. Seit den 1990er Jahren hat Deutschland seine politische, wirtschaftliche und soziale Stabilität wiedererlangt und ist heute dafür bekannt einen hohen Lebensstandard und eine starke Wirtschaft haben.

 

Regierung von Deutschland

Die deutsche Regierung gilt heute als Bundesrepublik. Es hat eine Exekutive der Regierung mit einem Staatschef, der der Präsident des Landes ist, und einem Regierungschef, der als Kanzler bekannt ist. Deutschland hat auch einen Zweikammergesetzgeber, der sich aus dem Bundesrat und dem Bundestag zusammensetzt. Die deutsche Rechtsabteilung besteht aus dem Bundesverfassungsgericht, dem Bundesgerichtshof und dem Bundesverwaltungsgericht. Das Land ist für die lokale Verwaltung in 16 Staaten unterteilt.

 

Wirtschaft und Landnutzung in Deutschland

Deutschland hat eine sehr starke, moderne Wirtschaft, die als fünftgrößte der Welt gilt. Darüber hinaus ist es laut CIA World Factbook einer der weltweit technologisch fortschrittlichsten Hersteller von Eisen, Stahl, Kohle, Zement und Chemikalien. Weitere Branchen in Deutschland sind Maschinenbau, Kraftfahrzeugbau, Elektronik, Schiffbau und Textilien. Die Landwirtschaft spielt auch in der deutschen Wirtschaft eine Rolle. Die Hauptprodukte sind Kartoffeln, Weizen, Gerste, Zuckerrüben, Kohl, Obst, Rinder, Schweine und Milchprodukte.

 

Geographie und Klima Deutschlands

Deutschland liegt in Mitteleuropa entlang der Ostsee und der Nordsee. Es grenzt auch an neun verschiedene Länder, darunter Frankreich, die Niederlande, die Schweiz und Belgien. Deutschland hat eine abwechslungsreiche Topographie mit Tiefland im Norden, den bayerischen Alpen im Süden und dem Hochland im zentralen Teil des Landes. Der höchste Punkt in Deutschland ist die Zugspitze mit 2.963 m, der niedrigste Neuendorf bei Wilster mit -3,5 m.

Das Klima in Deutschland gilt als gemäßigt und marin. Es hat kühle, feuchte Winter und milde Sommer. Die durchschnittliche Tiefsttemperatur im Januar für Berlin, die Hauptstadt Deutschlands, beträgt 28,6 Grad (-1,9 ° C) und die durchschnittliche Hochtemperatur im Juli in der Stadt 74,7 Grad (23,7 ° C).

 

Quellen

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