Für Pädagogen

Tipps und Techniken für kooperatives Lernen

Kooperatives Lernen ist eine Unterrichtsstrategie , mit der Lehrer ihren Schülern helfen, Informationen schneller zu verarbeiten, indem sie in kleinen Gruppen arbeiten, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen. Jedes Mitglied der Gruppe ist dafür verantwortlich, die gegebenen Informationen zu lernen und auch den anderen Gruppenmitgliedern zu helfen, die Informationen zu lernen.

 

Wie funktioniert es?

Damit kooperative Lerngruppen erfolgreich sind, müssen Lehrer und Schüler ihre Rolle spielen. Die Rolle des Lehrers besteht darin, die Rolle des Vermittlers und Beobachters zu spielen, während die Schüler zusammenarbeiten müssen, um die Aufgabe zu erfüllen.

Verwenden Sie die folgenden Richtlinien, um einen kooperativen Lernerfolg zu erzielen:

  • Ordnen Sie die Schüler heterogen in Gruppen von nur zwei und nicht mehr als sechs an.
  • Weisen Sie jedem Mitglied der Gruppe eine bestimmte Rolle zu: Rekorder, Beobachter, Buchhalter, Forscher, Zeitnehmer usw.
  • Überwachen Sie den Fortschritt jeder Gruppe und vermitteln Sie die für die Erledigung der Aufgabe erforderlichen Fähigkeiten.
  • Bewerten Sie jede Gruppe danach, wie gut sie zusammengearbeitet und die Aufgabe erledigt haben.

 

Tipps zur Verwaltung des Klassenzimmers

  1. Rauschunterdrückung: Verwenden Sie die Strategie der sprechenden Chips, um das Rauschen zu kontrollieren. Wenn ein Schüler in der Gruppe sprechen muss, muss er seinen Chip in die Mitte des Tisches legen.
  2. Aufmerksamkeit der Schüler erregen: Geben Sie ein Signal, um die Aufmerksamkeit der Schüler zu erregen. Zum Beispiel zweimal klatschen, die Hand heben, eine Glocke läuten usw.
  3. Beantworten von Fragen: Erstellen Sie eine Richtlinie, bei der ein Gruppenmitglied, wenn es eine Frage hat, zuerst die Gruppe stellen muss, bevor es den Lehrer fragt.
  4. Verwenden Sie einen Timer: Geben Sie den Schülern eine festgelegte Zeit für die Erledigung der Aufgabe. Verwenden Sie einen Timer oder eine Stoppuhr.
  5. Modellanweisung: Bevor Sie das Aufgabenmodell verteilen, führen Sie die Anweisung der Aufgabe durch und stellen Sie sicher, dass jeder Schüler versteht, was erwartet wird.

 

Gemeinsame Techniken

Hier sind sechs gängige kooperative Lerntechniken, die Sie in Ihrem Klassenzimmer ausprobieren können.

    1. Stichsäge: Die Schüler werden in fünf oder sechs Gruppen eingeteilt, und jedem Gruppenmitglied wird eine bestimmte Aufgabe zugewiesen. Anschließend müssen sie zu ihrer Gruppe zurückkehren und ihnen beibringen, was sie gelernt haben.
    2. Think-Pair-Share: Jedes Mitglied einer Gruppe „denkt“ über eine Frage nach, die es aus dem, was es gerade gelernt hat, hat, und „paart“ sich dann mit einem Mitglied der Gruppe, um seine Antworten zu besprechen. Schließlich „teilen“ sie das Gelernte mit dem Rest der Klasse oder Gruppe.
    3. Round Robin: Die Schüler werden in eine Gruppe von vier bis sechs Personen eingeteilt. Dann wird eine Person als Rekorder der Gruppe zugewiesen. Als nächstes wird der Gruppe eine Frage zugewiesen, auf die mehrere Antworten vorliegen. Jeder Schüler geht um den Tisch und beantwortet die Frage, während der Rekorder seine Antworten aufschreibt.
    4. Nummerierte Köpfe: Jedes Gruppenmitglied erhält eine Nummer (1, 2, 3, 4 usw.). Der Lehrer stellt der Klasse dann eine Frage und jede Gruppe muss zusammenkommen, um eine Antwort zu finden. Nach Ablauf der Zeit ruft der Lehrer eine Nummer an und nur der Schüler mit dieser Nummer kann die Frage beantworten.

 

  1. Team-Pair-Solo: Die Schüler arbeiten in einer Gruppe zusammen, um ein Problem zu lösen. Als nächstes arbeiten sie mit einem Partner zusammen, um ein Problem zu lösen, und schließlich arbeiten sie selbst, um ein Problem zu lösen. Diese Strategie basiert auf der Theorie, dass Schüler mit Hilfe mehr Probleme lösen können als allein. Die Schüler kommen dann so weit, dass sie das Problem erst dann selbst lösen können, wenn sie zuerst in einem Team sind und dann mit einem Partner zusammenarbeiten.
  2. Dreistufige Überprüfung: Der Lehrer legt Gruppen vor dem Unterricht fest. Im Verlauf des Unterrichts stoppt der Lehrer und gibt den Gruppen drei Minuten Zeit, um zu überprüfen, was unterrichtet wurde, und sich gegenseitig Fragen zu stellen, die sie möglicherweise haben.

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