Geographie

Bermuda-Dreieck: Über das Teufelsdreieck

Seit über vierzig Jahren ist das Bermuda-Dreieck im Volksmund für das angeblich paranormale Verschwinden von Booten und Flugzeugen bekannt. Dieses imaginäre Dreieck, auch als „Teufelsdreieck“ bekannt, hat seine drei Punkte in Miami, Puerto Rico und Bermuda. Trotz mehrerer Faktoren, die zu höheren Unfallraten in der Region beitragen sollten, wurde festgestellt, dass das Bermuda-Dreieck statistisch nicht gefährlicher ist als andere Gebiete des offenen Ozeans.

Legende des Bermuda-Dreiecks

Die beliebte Legende vom Bermuda-Dreieck begann mit einem Artikel aus dem Jahr 1964 in der Zeitschrift Argosy , in dem das Dreieck beschrieben und benannt wurde. Weitere Artikel und Berichte in Magazinen wie National Geographic und Playboy wiederholten die Legende lediglich ohne zusätzliche Nachforschungen. Viele der in diesen Artikeln diskutierten Verschwindenlassen und andere traten nicht einmal im Bereich des Dreiecks auf.

Das Verschwinden von fünf Militärflugzeugen und einem Rettungsflugzeug im Jahr 1945 stand im Mittelpunkt der Legende. Im Dezember dieses Jahres startete Flug 19 eine Trainingsmission von Florida aus mit einem Führer, der sich nicht gut fühlte, einer untererfahrenen Besatzung, einem Mangel an Navigationsausrüstung, einem begrenzten Treibstoffvorrat und rauer See. Obwohl der Verlust von Flug 19 zunächst mysteriös erschien, ist die Ursache seines Scheiterns heute gut dokumentiert.

Tatsächliche Gefahren im Bereich des Bermuda-Dreiecks

Im Bereich des Bermuda-Dreiecks gibt es einige echte Gefahren, die zu den Unfällen im weiten Meeresstreifen beitragen. Das erste ist das Fehlen einer magnetischen Deklination in der Nähe von 80 ° West (direkt vor der Küste von Miami). Diese agonische Linie ist einer von zwei Punkten auf der Erdoberfläche, an denen Kompasse direkt auf den Nordpol zeigen, im Gegensatz zum magnetischen Nordpol anderswo auf dem Planeten. Die Änderung der Deklination kann die Kompassnavigation erschweren.

Unerfahrene Sportbootfahrer und Flieger sind im Bereich des Dreiecks weit verbreitet, und die US-Küstenwache erhält viele Notrufe von gestrandeten Seeleuten. Sie reisen zu weit von der Küste entfernt und haben oft nicht genügend Treibstoff oder Kenntnisse über die sich schnell bewegende Strömung des Golfstroms.

Insgesamt ist das Rätsel um das Bermuda-Dreieck überhaupt kein großes Rätsel, sondern lediglich das Ergebnis einer Überbetonung der Unfälle in der Region.

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